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Hoffnung
schenken
Missio möchte den Kindern Kolumbiens, die oft großem Risiko
ausgesetzt und von der Gesellschaft ausgegrenzt sind, neue
Hoffnung schenken. Zwei Projekte werden unterstützt: das
„Familienheim der Freude“ für ehemalige Straßenkinder von
Pater Gabriel Mejía und „Die Brücke“, ein Projekt der von der
österreichischen Missionarin Herlinde Moises gegründeten
Organisation FUNSCRI.
Familienheim der Freude
P. Gabriel Mejía gründete im Jahr 2000 das Betreuungszentrum „Hogar
la Alegría“ – Familienheim der Freude. Kinder, die durch
Vertreibung und Gewalt zu Straßenkindern wurden, verlassen und
schutzlos sind, erhalten hier eine Möglichkeit, sich in einem
familiären Umfeld in die Gesellschaft einzugliedern. Neben
Sicherstellung menschenwürdiger Wohnbedingungen, ihrer
Ernährung, Gesundheit und Bildung, können sie in ihrer
Freizeit einfach Kind sein. Therapeutische Betreuung,
psychologische Begleitung, Freizeit, Sport und Gebet stehen
auf dem Tagesprogramm.
Die Brücke
Die von Missio unterstützte Organisation FUNSCRI nimmt sich
vor allem der Kinder der Elendsdörfer an. Die Gründerin dieser
Initiative – die 2006 verstorbene österreichische Missionarin
Herlinde Moises – hatte eine klare Vision: Sie wollte den
entwurzelten Familien neue Perspektiven schenken. Die Kinder
sollen ordentliche Schulen besuchen. Also startete FUNSCRI mit
der Hilfe von Missio ein groß angelegtes
Wiedereinschulungsprogramm für Binnenflüchtlingskinder – für
ein menschenwürdiges Morgen.
>> INTERVIEW MIT PADRE MEJÍA |